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Werkstatt In der Werkstatt können etwa fünfzehn
Menschen mit vorwiegend geistiger Behinderung durch individuell
zugeschnittene Förderpläne gefordert und gefördert werden. Sie werden
je nach Interessen und Entwick- Ziel
ist die bestmögliche Förderung der Fähigkeiten und Fertigkeiten jedes
Einzelnen im handwerklichen, sozia- Die
gefertigten Produkte werden in halbjährlich statt-
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Bäckerei und Cafe´ Ein wenig anders steht es mit der Bäckerei
und dem angeschlossenen Cafe´. Hier steht die Produktion im Vordergrund,
mit dem Ziel finanziell selbstständig und unabhängig zu sein. Für bis zu sechs Menschen mit Behinderung, die
gleich-
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Soziale
Fähigkeiten und Integration Neben dem Erwerb von handwerklichen Fähigkeiten und der
damit verbundenen Steigerung des Selbstwertgefühls, wird ebenfalls sehr
viel Wert auf die Entwicklung von sozialen Fähigkeit bei den behinderten
Menschen gelegt. Von der Anleitung zu oftmals stark vernachlässigter
Hygiene (duschen, Zähne putzen), über tägliche sportliche Übungen und sonderpädagogischen Unterricht, bis hin zu sozialen Aktivitäten
wie Ausflügen, Geburtstagsfeiern und sonstigen Festen. Die behinderten
Menschen sollen sich ernst genommen fühlen und offener, selbstbewusster
und selbstständiger werden. Das Ziel ist die soziale Integration in Sucre
und für zumindest einige von
ihnen einen Arbeitsplatz außerhalb des Projekts zu ermöglichen.
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Öffentlichkeitsarbeit
Die Öffentlichkeitsarbeit hat eine zentrale Bedeutung. Auf
verschiedene Weise wird versucht einen möglichst großen Teil der Bevölkerung
auf das Projekt aufmerksam zu machen. Dabei geht es nicht nur um den
Verkauf der dort gefertigten Produkte, sondern vielmehr um das Andere kleine Betriebe sollen dazu ermuntert werden ebenfalls
Menschen mit Behinderungen für adäquate Arbeiten anzustellen.
Es sollen aber auch interessierte Menschen für die Arbeit
mit den Behinderten gefunden und ausgebildet werden. Bisher gibt es die
Ausbildung zur Ergotherapeutin in Bolivien noch nicht, so dass neue
Mitarbeiter zur Zeit von den „alten“ Mitarbeitern in Theorie und
Praxis angelernt werden. Im Mai 1998 fand in Sucre der erste internationale Kinder-Bobathkurs , von der Werkstatt organisiert, statt. 24 Krankengymnasten
nahmen an dem Kurs teil und erhielten zum Abschluss das international
anerkannte Bobathzertifikat und einen akademischen Titel der andinen
Universität Sucre. Frau Almut Reeh ist es gelungen, die Bevölkerung von Sucre
und Umgebung auf die Arbeit des Taller und der Bäckerei aufmerksam zu
machen und bekam für ihren Einsatz im
Jahre 1998 durch den Bürgermeister von Sucre de „Escudo de armas“,
die Ehrenbürgerwürde der Stadt, verliehen. Der Verein unterstützt das Projekt seit 14
Jahren und finanziert zur Zeit die Gehälter für zwei Lehrpersonen.
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Stichwort für projektbezogene Spenden: "Taller Protegido"